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Nachhaltige Landwirtschaft

Im Zentrum unserer Arbeit steht der Wunsch nach Nachhaltigkeit und der Nutzung vorhandener Ressourcen. 
Die Möglichkeit des Schulbesuches und der Schulspeisung soll also nachhaltig und unabhängig von europäischen Geldgebern bestand haben. Dazu musste ein System gefunden und ein Konzept erarbeitet werden, welches den lokalen Gegebenheiten entspricht und mit dem sich die Bevölkerung identifizieren kann.
Aus diesen Überlegungen entsteht nun unsere ökologische Farm, deren Erzeugnisse und Einnahmen das Schulessen sicherstellen sollen. Auch können hier Arbeitsplätze geschaffen werden.
Die Farm wird aus Spendengeldern aufgebaut, soll aber nach und nach allein bestehen können. Alle Mitarbeiter engagieren sich ehrenamtlich im Projekt für die Zukunft ihrer Region und ihrer Kinder, haben aber die Aussicht auf angemessene Gehälter sobald stabile Einnahmen dies zulassen werden.

Zur Zeit
haben wir eine Herde Ziegen und Hühner, die auf traditionelle Art von einem Hirten im Bush gehalten werden und bereits für einiges an Nachwuchs gesorgt haben. Dazu ca. 8 ha Land zur Bewirtschaftung.

Beim nächsten Einsatz
in Nkum werden die afrikanischen Mitarbeiter in ökologischer Landwirtschaft geschult. Das Lehrmaterial wurde von Experten der FiBL speziell für Entwicklungshilfe in Afrika erarbeitet.
Gleichzeitig soll ein Hühnerstall mit Auslauf (wenn die finanziellen Mittel es hergeben würden auch ein Ziegenstall mit Gehege) auf unserem Land errichtet werden, um die Produktivität zu steigern  und den Überblick , z.B. bei der Auswertung von Erfolgen und Misserfolgen, zu wahren. Dazu werden Futtermittel angebaut.

 

                    


Hurra, dieses Jahr gab es eine große Maisernte. Dieser wunderbare Ertrag  wird bei den Zubereitungen für das Essen der Kinder uns helfen.